Das Kreditsystem – Teil VI: Hamiltons Nationalbank

Worin liegt also die Quelle des Wohlstands? Wie wird ein hoher Wohlstand erzielt? Am 17. September 1789 — genau 8 Jahre nach der Schlacht von Yorktown — war die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika endgültig von allen Staaten ratifiziert worden. Unabhängigkeit vom Empire bedeutete aber mehr. Alexander Hamilton — erster Finanzminister der USA — wußte, daß man sich von der Wirtschaftsmethode lossagen mußte, die von der oligarchischen Weltanschauung des Empires abgeleitet wurde: dem Freihandel. Hamiltons Entwicklung des Kreditsystems ist Teil der willentlichen Evolution des Menschen hin zur vollkommenen Selbstbestimmung seines Schicksals. Dieser Fortschritt macht den Kern des Unterschieds zwischen einer wirklichen Republik, und den diversen parlamentarischen Systemen Europas aus — und diese sind durch das neue Empire der EU schon beinahe ganz aufgelöst worden! Wozu hat man eine Regierung, wenn sie noch nicht mal die Hoheit über die eigene Währung hat? Lässt sich ein freies Volk von „Finanzmärkten” regieren? Hamilton ist für die britische Oligarchie bis heute ein bleibendes Ärgernis, weil er bewies, daß der Mensch doch die Zukunft zum Besseren gestalten kann und nicht auf die Summe seiner Triebe beschränkt ist!
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Ein Kommentar zu “Das Kreditsystem – Teil VI: Hamiltons Nationalbank”

  1. Zottanna schreibt:

    22.01.2012 um 14:44

    und die summe seiner triebe… das ist ein wahres schlusswort.
    klasse. daumen hoch.

    danke


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